Herzlich Willkommen bei Patch of Heaven

Camptage

schaffen Raum für Kreativität, Freude und positive
Erlebnisse.

Campthemen:

Indianer Camptag
Mutter- Kind Camptag
Schlammschlacht Camptag
Lasso Camptag
Ausreit Camptag
Horsemanship Camptag

Kein Tag ist wie der andere, denn bei Patch of Heaven wird jeder Camptag zu einem individuellen Erlebnis, weil die Teilnehmer mitbestimmen was wann und wie passiert. Bei unseren Camptagen ist für jeden etwas dabei.

EIN CAMPTAG

Schon früh morgens zog der Geruch des Lagerfeuers über den Reitplatz. Ein paar Mädels aus dem „Girlscamp“ waren schon aus ihrem Heulager aufgestanden und hatten das Feuer für das Frühstück angezündet.

Ganz Mutige hatten in der Nacht im Heu geschlafen, einige im Tipi und die nicht ganz so Mutigen im Haus.

Doch bevor es mit dem Frühstück losgehen konnte, hieß es erstmals Ställe misten. Auch die Zutaten für das Frühstück/Mittagessen mussten noch besorgt werden.

Wie kommt man in einem kleinen Dorf ohne Geschäfte an frische Brötchen?

Gesagt, getan! Für die Mädels im Girslcamp keine große Sache. 5 Pferde wurden geputzt und gesattelt, mit Satteltaschen versehen und schon konnte es losgehen.

Ein Reiter, einer führt im Wechsel.

So ritten die Cowgirls über die Felder in den nächstgrößeren Ort, um zum großen Erstaunen der Bäckersfrau, ihre Brötchen zu kaufen.

Jacky, unsere kleinste Stute mit ihren wunderschönen blauen Augen, durfte dann auch ein Stückchen mit in den Nettomarkt.

Die Mädels genossen sichtlich die Aufmerksamkeit der Passanten.

Gutgelaunt wurde dann eine Straße überquert, nebenbei lernte man dann auch das korrekte Verhalten mit Pferd im Straßenverkehr.

Im Camp bei PoH angekommen wurden die Pferde auf die Wiese entlassen, danach ausgiebig gefrühstückt und der Tag geplant.

Die Mädels wünschten sich wie ein richtiges Cowgirl mit Lasso und Rindern zu arbeiten. So fragte man den benachbarten Bauern und er stellte ein paar Kälber zur Verfügung. Die Kälber freuten sich über die gewonnene Freiheit in der Halle toben zu dürfen und vor lauter: „o sind die süß“ und kuscheln mit den Kälbern vergaß man fast das eigentliche Vorhaben.

Am Nachmittag gab es dann für Pferd und Reiter ein Wellnessprogramm mit dem Gartenschlauch und am Abend wurde mit der Gitarre vor dem Lagerfeuer noch so manches „Cowgirl“ Latein gesponnen.

EINE SCHLAMMSCHLACHT

Passend zur Getreideernte war es an diesem Tag sehr heiß.

Was macht man nach einem 5 stündigen Tagesritt total verschwitzt?

Unser Dumper wurde mit Wasser gefüllt und 8 Mädels und Jungs konnten sich zunächst einmal abkühlen.

Dann setzten sich alle in die Schaufel und ich kutschierte sie zum nächstgelegenen abgeernteten Feld.

Als alle ausgestiegen waren, wurde erst einmal das Wasser in eine Lehmkuhle gekippt.

Dann gab es keinen Halt mehr.

Es wurde sich gewälzt, gesuhlt, mit Lehm eingeschmiert, bis alle komplett eingelehmt waren. Auch ich war kaum noch zu erkennen.

Wer geringste Bedenken hatte wurde schnell  mit gerissen und so war es ein Heidenspass sich anschließend noch durch die Strohschnitzel  zu wälzen.

Ich fuhr die panierte Truppe dann zur Halle und spritzte sie alle mit dem Schlauch ab.

Doch so manch einer konnte es sich nicht verkneifen und wälzte sich danach nochmal in der Halle durch den Sand.

– Carolin Unterdorfer –

„Leben ist nicht genug“, sagte der Schmetterling,
„ich brauche Freiheit, Sonne und eine kleine Blume.“

Verfasser unbekannt

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